
6. Oktober l Biblioteca Albertina
"Ostdeutschland und die Sozialwissenschaften. Neue Perspektiven auf ein altes Thema" ist das Thema einer Konferenz am 6. Oktober in der Biblioteca Albertina, zu der das Institut für Politikwissenschaft einlädt. Politik- und Sozialwissenschaftler sowie an diesem Thema Interessierte werden dazu erwartet. Experten der Humboldt-Universität Berlin, der Universitäten Halle, Jena, Magdeburg und Leipzig sowie des Ifo-Instituts Dresden befassen sich mit Fragen wie "Gibt es Ostdeutschland heute noch?" und "Wie hat die Einheit ganz Deutschland gewandelt?".
Veranstalterin der Konferenz, zu der alle Interessierten eingeladen sind, ist Astrid Lorenz, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Leipzig.
13. Oktober l Mediencampus Villa Ida
Pressefreiheit, eine der zentralen Forderungen der Friedlichen Revolution von 1989, ist in vielen Ländern der Erde auch heute noch mehr Wunschvorstellung als Realität. Der „Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien“ der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig würdigt daher all jene Journalisten, Verleger, Publizisten und Institutionen, die sich gegen Zensur, Unterdrückung und Bevormundung wehren und mit hohem persönlichen Engagement für die Sicherung und Entwicklung der Pressefreiheit einsetzen.
Die Preisträger 2011 diskutieren zusammen mit weiteren Gästen in einer Podiumsdiskussion die aktuelle Lage der Presse- und Meinungsfreiheit. Darüber hinaus führt ein prominenter Gast im Rahmen der Verleihungszeremonie die Tradition der „Leipziger Rede zur Medien- und Pressefreiheit“ fort. Die Teilnahme ist nur mit Einladung möglich.

13. und 14. Oktober l Gewandhaus zu Leipzig
Der 9. Oktober 1989 mit seinen dramatischen Ereignissen in Leipzig war ein entscheidender Schritt zur Erlangung demokratischer Freiheiten und zur Vollendung der deutschen Einheit. Aus Anlass des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution richtete Leipzig 2009 die 1. Internationale Demokratiekonferenz aus. Sie zog Bilanz des bisher Erreichten und zeigte zudem die Zukunftsperspektiven demokratischer Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa auf.
Jugend und Politik im Dialog
Die 2. Internationale Demokratiekonferenz der Stadt Leipzig „Wir sind Demokratie!“ zielt in diesem Jahr darauf, Jugendliche und Politiker miteinander ins Gespräch zu bringen. Im gegenseitigen Austausch sollen beide Seiten Wege der Annäherung diskutieren. Ziel ist es, die Konferenz als Forum und Podium zu nutzen, um Formen der Beteiligung neu zu definieren und Höhepunkte bisheriger Projektarbeit modellhaft zu präsentieren. Die gemeinsam erarbeiteten Ziele sollen zum Abschluss der Konferenz präsentiert werden.
Übergreifende Zusammenarbeit
Die Stadt Leipzig bereitet die Konferenz in enger Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern vor, u. a. mit dem Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, dem Theodor-Heuss-Kolleg in Kooperation mit der Robert-Bosch-Stiftung, dem Bündnis für Toleranz und Demokratie, dem Jugendnetzwerk teamGLOBAL und YEPs, dem Europäischen Jugendparlament, der Bürgerstiftung Leipzig, dem Peer-Training Sachsen, der Bildungsagentur Regionalstelle Leipzig, der Universität Leipzig, dem Initiative Bildung in Zukunft e. V., dem Netzwerk für Demokratie und Courage e. V. und dem Leipziger Kinderbüro.
Ansprechpartner, Programm und Tickets:
Jana Milev, Stadt Leipzig, jana.milev(at)leipzig.de
21. Oktober l Nikolaikirche
Die Stiftung Friedliche Revolution verleiht in Zusammenarbeit mit DOK Leipzig am 21. Oktober 2011 zum zweiten Mal den Filmpreis „Leipziger Ring“. Mit dem Filmpreis wird ein Dokumentarfilm ausgezeichnet, der sich auf außergewöhnliche Weise mit dem Thema Demokratie auseinandersetzt. Geehrt wird ein Film, der das bürgerschaftliche Engagement von Menschen und ihr gewaltloses Ringen um Demokratie, Menschenrechte und die Partizipation an gesellschaftlichen Prozessen beispielhaft dokumentiert und Menschen motiviert, selbst gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und Veränderungsprozesse anzustoßen. Die Auswahlentscheidung der Jury wird während der Veranstaltung von 19:00 bis 21:30 Uhr bekannt gegeben. Anschließend wird der preisgekrönte Dokumentarfilm
vorgeführt. Die Veranstaltung ist offen für alle.