Lichtfest 2019

Auf dem Weg zum Lichtfest Leipzig
Das von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Wiener Künstlerin Victoria Coeln entwickelte Konzept für das Lichtfest zu 30 Jahre Friedliche Revolution basiert auf dem Grundgedanken von Partizipation. Beraten wurde Victoria Coeln dabei von der Zeitzeugin und Bürgerrechtlerin Gesine Oltmanns (Leipzig). In einem mehrmonatigen Prozess sind daraus drei Schlüsselelemente erwachsen: das Lichtstudio, die Lichträume und der Lichtring. Auf dem Weg zum Lichtfest am 9. Oktober verschmelzen sie zu einem Gesamtkonzept.

Lichtstudio
Bereits ab Mai entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig ein öffentlicher Arbeits- und Begegnungsraum (siehe Seite 30).

Lichträume und Lichtring
In Reflexion der Montagsdemos von 1989, die sich buchstäblich immer mehr Raum entlang des Ringes eroberten, werden im Vorfeld des 9. Oktober sechs Lichträume geschaffen, und zwar beginnend am Mittwoch, dem 4. September, danach an jedem darauffolgenden Montag bis zum 9. Oktober. Das Fortschreiten des Lichtes spiegelt also das Fortschreiten der Ereignisse ’89. Das Licht wird sich zunächst sukzessive Montag für Montag in Plätzen entlang des Rings entfalten, sich überwiegend „in sie hinein“ richten, am 9. Oktober dann den ganzen Ring umspannen und den Ring zum Lichtweg, zum „Lichtring“ machen.
Prägnante Forderungen des Herbst ’89 bilden die Themen für die Eröffnungen der sechs Lichträume und machen die zeitgeschichtlichen Aspekte und ihre Wurzeln unmittelbar erlebbar. Die Lichträume sind auch als Veranstaltungsraum konzipiert. An den Montagen werden sie zum Schauplatz für Bürger*innenprojekte und Performances. Sowohl bürgerschaftlich partizipative Diskurse als auch künstlerische Interventionen finden dort statt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen am 9. Oktober 2019 finden Sie hier.